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Russland meldet Abschuss von 660 Drohnen, während Ukraine 'preemptive attacks' plant

Nexus Europa Redaktion
Russland meldet Abschuss von 660 Drohnen, während Ukraine 'preemptive attacks' plant

Russland meldet Abschuss von 660 Drohnen, Ukraine plant präventive Angriffe. Explosionen in Kiew. EU-Sanktionen verlängert.

Russische Behörden meldeten, sie hätten in der Nacht 660 ukrainische Drohnen in mehr als einem Dutzend Regionen, darunter Moskau, abgefangen. Gleichzeitig waren in Kiew Explosionen zu hören, und die ukrainische Luftwaffe erklärte, eine Rakete habe die Hauptstadt ins Visier genommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Kiew beabsichtige, 'preemptive attacks' auf russisches Territorium durchzuführen. Der Kreml führte die ukrainischen Angriffe auf die sich verschlechternde Frontlage für Kiew zurück und behauptete, die russischen Streitkräfte rückten 'along the entire front' vor und sagten 'irreversible' Folgen voraus. Unabhängig davon wurden bei russischen Angriffen auf die ukrainische Oblast Saporischschja mindestens 16 Menschen verletzt, wobei Lagerhäuser, ein Verwaltungsgebäude und das regionale Zentrum getroffen wurden. Die von Russland besetzte Krim rief aufgrund einer Treibstoffkrise, die durch jüngste ukrainische Angriffe verschärft wurde, den 'Notstand' aus. Der Europäische Rat verlängerte die Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis Sommer 2027, und die erste Tranche eines europäischen Darlehens in Höhe von 90 Milliarden Euro wurde an die Ukraine ausgezahlt. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk forderte auf einer Wiederaufbaukonferenz in Danzig 'mutual respect' und 'understanding of history' zwischen Polen und Ukrainern.

Quellen

Frühere Berichterstattung