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26. Juni 2026, 17:00 UTC

Aktuelle Nachrichten

01
Fortsetzung
Ukraine repatriiert 160 Soldaten; Russland startet Luftangriffe

Ukraine repatriiert 160 Soldaten; Russland startet Luftangriffe

Ukraine repatriiert 160 Soldaten aus russischer Gefangenschaft; Russland greift mit Raketen und Drohnen an.

Die Ukraine hat im 76. Gefangenenaustausch erfolgreich 160 Militärangehörige aus russischer Gefangenschaft zurückgeholt, bestätigte Präsident Wolodymyr Selenskyj. Alle Personen waren seit 2022 in Haft, 115 von ihnen wurden als Verteidiger von Mariupol identifiziert. Das Alter der Freigelassenen reichte von 26 bis 66 Jahren. Während die Schlagzeile der [Українська правда] angab, die Personen seien vier Jahre lang festgehalten worden, bestätigten der Artikeltext und andere Berichte, dass sie seit 2022 in Gefangenschaft waren. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte den Austausch ebenfalls.

Separat starteten russische Streitkräfte in der Nacht zum 26. Juni sieben Iskander-M-Ballistikraketen und 189 unbemannte Luftfahrzeuge in Richtung der Regionen Kiew und Poltawa. Die ukrainische Luftabwehr fing 177 Ziele ab, darunter drei Ballistikraketen und 174 Drohnen, jedoch trafen vier Raketen und elf Drohnen verschiedene Standorte. Das ukrainische Generalstab aktualisierte seine Einschätzung der russischen Personalverluste auf 1.398.370 seit der groß angelegten Invasion, davon 1.310 in den vorangegangenen 24 Stunden, zusammen mit Geräteverlusten.

Quellen: Громадське, Радіо Свобода, Українська правда

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02
Fortsetzung
Erdbeben in Venezuela: Opferzahlen bleiben umstritten, während Suchaktionen fortgesetzt werden

Erdbeben in Venezuela: Opferzahlen bleiben umstritten, während Suchaktionen fortgesetzt werden

Die Opferzahlen nach den schweren Erdbeben in Venezuela am 24. Juni bleiben umstritten. Amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez und Gesundheitsminister Carlos Alvarado nennen unterschiedliche Zahlen. Notstand bleibt bestehen.

Die Opferzahlen der schweren Erdbeben, die Venezuela am 24. Juni erschütterten, weisen weiterhin erhebliche Diskrepanzen auf. Die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez berichtete von mindestens 164 Todesopfern und etwa 1.000 Verletzten. Im Gegensatz dazu gab Gesundheitsminister Carlos Alvarado eine höhere Zahl von 235 Toten und rund 4.300 Verletzten an. Die Beben der Stärke 7,2 und 7,5 verursachten erhebliche strukturelle Schäden in der Hauptstadt Caracas und führten zur Schließung des wichtigsten Flughafens des Landes. Ein nationaler Notstand bleibt in Kraft, während Such- und Rettungsaktionen in den betroffenen Regionen andauern und weiterhin Nachbeben zu spüren sind.

Quellen: Українська правда, Радіо Свобода

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03
Fortsetzung
Russland meldet Abschuss von 660 Drohnen, während Ukraine 'preemptive attacks' plant

Russland meldet Abschuss von 660 Drohnen, während Ukraine 'preemptive attacks' plant

Russland meldet Abschuss von 660 Drohnen, Ukraine plant präventive Angriffe. Explosionen in Kiew. EU-Sanktionen verlängert.

Russische Behörden meldeten, sie hätten in der Nacht 660 ukrainische Drohnen in mehr als einem Dutzend Regionen, darunter Moskau, abgefangen. Gleichzeitig waren in Kiew Explosionen zu hören, und die ukrainische Luftwaffe erklärte, eine Rakete habe die Hauptstadt ins Visier genommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Kiew beabsichtige, 'preemptive attacks' auf russisches Territorium durchzuführen. Der Kreml führte die ukrainischen Angriffe auf die sich verschlechternde Frontlage für Kiew zurück und behauptete, die russischen Streitkräfte rückten 'along the entire front' vor und sagten 'irreversible' Folgen voraus. Unabhängig davon wurden bei russischen Angriffen auf die ukrainische Oblast Saporischschja mindestens 16 Menschen verletzt, wobei Lagerhäuser, ein Verwaltungsgebäude und das regionale Zentrum getroffen wurden. Die von Russland besetzte Krim rief aufgrund einer Treibstoffkrise, die durch jüngste ukrainische Angriffe verschärft wurde, den 'Notstand' aus. Der Europäische Rat verlängerte die Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis Sommer 2027, und die erste Tranche eines europäischen Darlehens in Höhe von 90 Milliarden Euro wurde an die Ukraine ausgezahlt. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk forderte auf einer Wiederaufbaukonferenz in Danzig 'mutual respect' und 'understanding of history' zwischen Polen und Ukrainern.

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04
Fortsetzung
Trump beschuldigt Iran der Drohnenangriffe in der Straße von Hormus angesichts Teherans Durchfahrtswarnungen

Trump beschuldigt Iran der Drohnenangriffe in der Straße von Hormus angesichts Teherans Durchfahrtswarnungen

US-Präsident Trump beschuldigt Iran, Drohnenangriffe in der Straße von Hormus verübt zu haben. Ein Frachtschiff wurde getroffen, drei Drohnen abgeschossen. Iran äußerte sich noch nicht.

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran vorgeworfen, mindestens vier Drohnen auf Schiffe in der Straße von Hormus abgefeuert zu haben. Trump erklärte, eine Drohne habe das Oberdeck eines Frachtschiffs getroffen und Schaden verursacht, bevor das Schiff seine Fahrt fortsetzte, während drei weitere Berichten zufolge abgeschossen wurden. Er bezeichnete den Vorfall als „senseless violation“ eines Waffenstillstandsabkommens. Der Iran hat sich zu diesen spezifischen Vorwürfen noch nicht geäußert. Diese Entwicklung folgt auf frühere Warnungen des stellvertretenden iranischen Außenministers Kazem Gharibabadi, der bekräftigte, dass „safe passage through the Strait of Hormuz cannot be guaranteed“ ohne Koordination mit Teheran und Berücksichtigung seines Status als Anrainerstaat.

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05
Fortsetzung
Rettungskräfte setzen Suche nach schweren Erdbeben in Venezuela fort

Rettungskräfte setzen Suche nach schweren Erdbeben in Venezuela fort

Rettungskräfte suchen in Venezuela nach Überlebenden, nachdem zwei schwere Erdbeben nahe Caracas mindestens 160 Tote und massive Schäden verursacht haben.

Rettungskräfte setzen in Venezuela die Suche nach Überlebenden fort, nachdem zwei schwere Erdbeben nahe der Hauptstadt Caracas die Region erschüttert haben. Die seismischen Ereignisse mit Stärken von 7,2 bzw. 7,5 ereigneten sich im Abstand von Sekunden; das zweite Beben zählt zu den stärksten, die das Land seit einem Jahrhundert getroffen haben. In Caracas und der Küstenstadt La Guaira wird großflächiger Schaden gemeldet, wo Gebäude eingestürzt sind und Bewohner auf die Straßen flohen. Berichten zufolge sind Menschen unter Trümmern eingeschlossen, Hilferufe sind zu hören. Während einige Quellen von mindestens 188 Toten und über 1.500 Verletzten sprechen, bestätigte die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez 160 Todesopfer. Augenzeugen berichteten von heftigen Erschütterungen und Panik in den betroffenen Gebieten.

Quellen: BBC News

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