Kiew meldet Rakete, Selenskyj bekräftigt Absicht zu Präventivschlag angesichts widersprüchlicher Einschätzungen

Kiew meldet Raketenangriff, Selenskyj bekräftigt Präventivschlagpläne. Kreml widerspricht, europäische Unterstützung bleibt bestehen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut die Absicht Kiews bekräftigt, 'preemptive attacks' auf russischem Territorium durchzuführen. Diese Erklärung folgt auf Berichte über mehrere Explosionen in Kiew, wobei die ukrainische Luftwaffe angab, dass eine Rakete auf die Hauptstadt gerichtet war. Der Kreml behauptete über seinen Sprecher Dmitri Peskow, dass ukrainische Angriffe auf Russland auf sich verschlechternde Frontbedingungen zurückzuführen seien, und erklärte, dass russische Streitkräfte 'along the entire front' vorrücken und für Kiew 'irreversible' Ergebnisse vorhersagen. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz versicherte hingegen, dass Kiew 'remains strong' und die europäische Unterstützung 'does not weaken.' Unterdessen wurde die erste Tranche eines europäischen Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine ausgezahlt. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk rief auf einer Wiederaufbaukonferenz zu 'mutual respect' und 'understanding of history' zwischen Polen und Ukrainern auf. Russische Streitkräfte üben weiterhin Druck auf hintere Frontgebiete wie Slowjansk und Kramatorsk aus, wo Abwehrnetze gegen Drohnen eingesetzt werden.
Quellen: Le Monde — International
Quellen
Frühere Berichterstattung
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- 25. Juni 2026, 06:30 UTCUkraine kündigt Präventivschläge auf russischem Territorium an angesichts widersprüchlicher Einschätzungen der Frontlage
- 25. Juni 2026, 04:00 UTCKreml behauptet Verschlechterung der ukrainischen Frontlage; Bundeskanzler bekräftigt Stärke Kiews
- 24. Juni 2026, 23:30 UTCKreml spricht von ukrainischen Rückschlägen, während Kiew vor belarussischen Übungen warnt