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Ukraine plant Präventivschläge auf Russland angesichts widersprüchlicher Kriegsbewertungen

Ukraine plant Präventivschläge auf Russland angesichts widersprüchlicher Kriegsbewertungen

Ukraine plant Präventivschläge auf Russland, während unterschiedliche Einschätzungen des Kriegsverlaufs bestehen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut die Absicht Kiews bekräftigt, "Präventivangriffe" auf russisches Territorium durchzuführen. Diese Erklärung kommt angesichts unterschiedlicher Einschätzungen des Kriegsverlaufs. Der Kreml erklärte über Sprecher Dmitri Peskow, die ukrainischen Angriffe auf Russland seien auf sich verschlechternde Frontbedingungen zurückzuführen, und behauptete, die russischen Streitkräfte würden "entlang der gesamten Front" vorrücken und sagten "irreversible" Ergebnisse für Kiew voraus. Umgekehrt bekräftigte Bundeskanzler Friedrich Merz, dass Kiew "stark bleibe" und die europäische Unterstützung "nicht nachlasse". Inzwischen wurde eine erste Tranche eines europäischen Darlehens in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine ausgezahlt. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk rief auf einer Wiederaufbaukonferenz zu "gegenseitigem Respekt" und "Verständnis der Geschichte" zwischen Polen und Ukrainern auf. Die Ukraine forderte außerdem Wachsamkeit hinsichtlich "Mobilmachungsübungen" in der belarussischen Region Grodno, während russische Streitkräfte weiterhin Druck auf rückwärtige Frontgebiete wie Slowjansk und Kramatorsk ausüben. Quellen: Le Monde — International

Quellen

Frühere Berichterstattung