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Russland meldet Drohnenabfang, während Kiew Raketenangriff meldet; EU verlängert Sanktionen

Russland meldet Drohnenabfang, während Kiew Raketenangriff meldet; EU verlängert Sanktionen

Russland meldet 660 abgefangene Drohnen, Kiew meldet Raketenangriff. EU verlängert Sanktionen gegen Russland bis 2027 und zahlt erste Milliarden aus.

Russland meldete, dass über Nacht 660 ukrainische Drohnen in zahlreichen Regionen, darunter Moskau, abgefangen wurden. Gleichzeitig waren in Kiew Explosionen zu hören; die ukrainische Luftwaffe gab an, dass eine Rakete auf die Hauptstadt gerichtet war. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigte Kiews Absicht, "preemptive attacks" auf russisches Territorium durchzuführen. Der Kreml behauptete über seinen Sprecher Dmitri Peskow, die ukrainischen Angriffe seien auf sich verschlechternde Frontbedingungen zurückzuführen; die russischen Streitkräfte würden "along the entire front" vorrücken und prognostizierten "irreversible" Konsequenzen für Kiew. Separater Beschluss: Der Europäische Rat verlängerte die Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis Sommer 2027, und eine erste Tranche eines europäischen Darlehens in Höhe von 90 Milliarden Euro wurde an die Ukraine ausgezahlt. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk forderte auf einer Wiederaufbaukonferenz in Danzig "mutual respect" und "understanding of history" zwischen Polen und Ukrainern.

Quellen: Le Monde — International

Quellen

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