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Venezuela-Erdbeben: Rettungskräfte setzen Suche fort, Anwohner äußern Wut

Nexus Europa Redaktion
Venezuela-Erdbeben: Rettungskräfte setzen Suche fort, Anwohner äußern Wut

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden. Die Zahl der Toten steigt auf mindestens 1.450, während Anwohner fehlende staatliche Hilfe kritisieren.

Die Rettungsarbeiten in Venezuela nach den schweren Erdbeben dauern an. Teams durchkämmen weiterhin die Trümmer mit Spezialausrüstung wie Hunden und Drohnen, auch nachdem das kritische 96-Stunden-Fenster verstrichen ist. Inmitten der Zerstörung gab es einen Hoffnungsschimmer, als ein Retter glaubte, eine Stimme gehört zu haben. Zwei elfjährige Jungen, darunter Moises, konnten erfolgreich aus eingestürzten Gebäuden geborgen werden. Die bestätigte Zahl der Todesopfer liegt bei mindestens 1.450, Zehntausende werden noch vermisst. Ein Country Club in Caraballeda, La Guaira, wurde in ein provisorisches Krankenhaus umgewandelt, das medizinische Versorgung und Unterkunft bietet. Viele betroffene Gebiete melden jedoch fehlende staatliche Hilfe, sodass Anwohner Rettungsarbeiten mit einfachen Werkzeugen wie Brecheisen und Hämmern durchführen. Dies hat zu weit verbreiteter Unzufriedenheit und Wut in der Bevölkerung über die Katastrophenhilfe des Staates geführt.

Quellen: BBC News

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