
Ukraine meldet Brückenangriffe, erhält EU-Kredit und dänische Granaten
Ukrainische Streitkräfte hissen Flagge auf Kinburn-Nehrung, Selenskyj bestätigt Angriffe auf Ölraffinerien. EU zahlt erste Kreditrate, Dänemark liefert Granaten.
Ukrainische Streitkräfte haben Berichten zufolge nach dem Abzug der russischen Besatzer ihre Flagge auf der Kinburn-Nehrung gehisst. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte am 25. Juni ukrainische Angriffe auf zwei Ölraffinerien in Ufa, Baschkortostan, und ein Öllager in der russischen Region Krasnodar und bezeichnete sie als „consistent precise responses“. Zudem meldete der ukrainische Generalstab, dass drei Brücken in besetzten Gebieten getroffen wurden, die Russland für die militärische Logistik nutzt.
Die Europäische Union zahlte die erste Rate von 3,2 Milliarden Euro eines 90-Milliarden-Euro-Kredits an die Ukraine aus. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte zudem künftige Finanzmittel für die Drohnenproduktion an. Dänemark liefert weitere 15.000 Langstrecken-Artilleriegranaten, von denen einige bereits geliefert wurden, und reagiert damit auf Kiews Forderung nach prioritärer Ausstattung mit Langstreckenwaffen. Separaterweise stellte die französische Marine den russischen „Schattenflotten“-Tanker „Deliver“ bei Sizilien wegen illegaler Durchfahrt fest – ein Schritt, von dem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte, er „shows the determination of Europeans“.
Quellen: Громадське, Радіо Свобода, Українська правда


