Bolivianische Behörden beseitigen Straßenblockaden nach 50-tägigem Konflikt

Bolivianische Behörden beseitigen Straßenblockaden nach 50-tägigem Konflikt. Der Protest endet friedlich ohne Blutvergießen.
Die bolivianischen Behörden haben alle landesweiten Straßenblockaden erfolgreich beseitigt, die das Land seit dem 1. Mai 50 Tage lang lahmgelegt hatten. Die Regierung von Präsident Paz Pereira löste den langwierigen Konflikt ohne Blutvergießen oder militärisches Eingreifen, obwohl zuvor die Ausrufung des Ausnahmezustands gedroht hatte. Die am 24. Juni erreichte Einigung markiert das Ende der längsten Phase sozialer Unruhen in Bolivien. Berichten zufolge setzte der Präsident auf eine Strategie der Spaltung sozialer Bewegungen, um das friedliche Ergebnis zu erzielen. Das Land kehrt nun allmählich zur Normalität zurück nach der siebenwöchigen Protestperiode.
Quellen: Le Monde — International