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6. Juni 2026, 21:30 UTC

Aktuelle Nachrichten

01
Stromversorgung des AKW Saporischschja wiederhergestellt, während Ukraine Angriffe auf Schiffe und Kronstadt meldet

Stromversorgung des AKW Saporischschja wiederhergestellt, während Ukraine Angriffe auf Schiffe und Kronstadt meldet

Die Stromversorgung des AKW Saporischschja wurde wiederhergestellt. Die Ukraine meldet Angriffe auf Schiffe und den Marinestützpunkt Kronstadt.

Die externe Stromversorgung des Kernkraftwerks Saporischschja (ZNPP) wurde am Samstag nach einer 15-stündigen Unterbrechung wiederhergestellt, während der Notdieselgeneratoren die Kühlung der Reaktoren aufrechterhielten, teilte die IAEA mit. Dies war der 18. derartige Vorfall. Getrennt davon erklärten ukrainische Beamte, dass russische Streitkräfte zwei zivile Such- und Rettungsschiffe auf einer humanitären Mission im ukrainischen Seegebiet angegriffen hätten, wobei es Tote und Verletzte gab. Ukrainische Seestreitkräfte evakuieren die Verletzten. Inzwischen haben ukrainische Militäreinheiten Berichten zufolge einen Angriff auf den Marinestützpunkt Kronstadt nahe St. Petersburg durchgeführt. In der Südukraine griffen russische Streitkräfte zudem kritische Infrastruktur in Cherson an, was zu Stromausfällen im Bezirk Dniprowskyj führte, so die örtlichen Behörden.

Quellen: Радіо Свобода, Громадське

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02
Ukrainische Ombudsfrau zeigt Probleme bei Zurückstellungen auf, Selenskyj bildet neuen Rechterat

Ukrainische Ombudsfrau zeigt Probleme bei Zurückstellungen auf, Selenskyj bildet neuen Rechterat

Ukraine: 7% der Mobilisierten haben unerkanntes Recht auf Zurückstellung. Ombudsfrau meldet 8.000 Beschwerden. Selenskyj gründet Koordinierungsrat für Rechte von Veteranen und Vermissten.

Die ukrainische Militärombudsfrau Olga Reshetylova hat berichtet, dass etwa 7 % aller Mobilisierten ein gesetzliches Recht auf Zurückstellung besitzen, das während ihrer Einberufung nicht anerkannt wurde. Ihr Büro hat in den ersten vier Monaten seines Bestehens seit dem 27. Januar fast 8.000 Beschwerden über Verstöße gegen die Rechte von Soldaten erhalten. Getrennt davon hat Präsident Wolodymyr Selenskyj einen Koordinierungsrat eingerichtet. Dieses neue Gremium hat die Aufgabe, die Rechte von Kriegsveteranen, ihren Familienangehörigen, den Familien gefallener Verteidiger sowie von Kriegsgefangenen und vermissten Personen zu schützen.

Quellen: Suspilne Novyny, Hromadske, Ukrainska Pravda

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03
Russland soll bei Gefangenenaustausch ethnische Russen bevorzugen

Russland soll bei Gefangenenaustausch ethnische Russen bevorzugen

Russland soll ethnische Russen bei Gefangenenaustausch bevorzugen, wie ein Bericht von Radio Svoboda nahelegt. Mehr als 6.000 Rückkehrer seit 2022.

Ein Bericht des Projekts „Siberia.Realities“ von Radio Svoboda legt nahe, dass das russische Verteidigungsministerium angeblich ethnische Russen bei den Austauschlisten für Kriegsgefangene bevorzugt habe. Laut Statistiken des ukrainischen Projekts „I Want to Live“ wurden zwischen 2022 und 2025 über 6.000 russische Soldaten durch Austausche nach Russland zurückgebracht, wobei 52 % davon im Jahr 2025 stattfanden. Der Bericht deutet auf eine Diskrepanz in der ethnischen Zusammensetzung der ausgetauschten Gefangenen im Vergleich zur gesamten Kriegsgefangenenpopulation hin. Während ethnische Russen 66 % aller russischen Kriegsgefangenen ausmachen, sind Berichten zufolge ein unverhältnismäßig hoher Anteil der Ausgetauschten ethnische Russen, was zu Vorwürfen der Diskriminierung nicht-ethnisch russischer Gefangener führt.

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04
US-Kongressmitarbeiter wegen Waffe im Kapitol angeklagt

US-Kongressmitarbeiter wegen Waffe im Kapitol angeklagt

Ein Stabschef eines republikanischen Abgeordneten aus Texas wurde angeklagt, eine Waffe in das Kapitol gebracht zu haben. Die Sicherheitsprotokolle stehen erneut im Fokus.

Ein Mitarbeiter eines US-Repräsentantenhausmitglieds ist angeklagt worden, weil er eine Waffe in das Kapitolgebäude gebracht haben soll. Bei der Person handelt es sich um den Stabschef eines republikanischen Abgeordneten aus Texas, der sich nun einem Gerichtsverfahren stellen muss. Gerichtsdokumente geben Aufschluss über die Art der Anklage, die mit den Sicherheitsprotokollen des Legislativkomplexes zusammenhängt. Einzelheiten zur spezifischen Waffe oder zu den genauen Umständen ihrer Entdeckung lagen zunächst nicht vor. Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher auf dem Kapitolsgelände. Weitere Informationen werden im Laufe des Verfahrens erwartet.

Quellen: Українська правда, CNN

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05
Armenische Wahlkommission lehnt Antrag auf Ausschluss des Oppositionsbündnisses ab

Armenische Wahlkommission lehnt Antrag auf Ausschluss des Oppositionsbündnisses ab

Die armenische Wahlkommission lehnt einen Antrag auf Ausschluss des Oppositionsbündnisses 'Starkes Armenien' von den Parlamentswahlen ab.

Die armenische Zentrale Wahlkommission (CEC) hat einen Antrag auf Ausschluss des Oppositionsbündnisses 'Starkes Armenien' von den für Sonntag angesetzten Parlamentswahlen abgelehnt. Die Entscheidung wurde am Samstag, nur einen Tag vor der landesweiten Abstimmung, bekannt gegeben. Die proeuropäische Partei 'Republik' hatte den Ausschluss formell beantragt und dabei Vorwürfe der Wählerbestechung gegen 'Starkes Armenien' erhoben. Darüber hinaus haben die Partei 'Republik' und andere Gegner das Bündnis 'Starkes Armenien' als mit Moskau verbunden charakterisiert. Trotz dieser Behauptungen stellt die Entscheidung der CEC sicher, dass das Bündnis bei den vorgezogenen Wahlen auf dem Stimmzettel bleibt. Quelle: Radio Svoboda.

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