
Kiew: Zahl der Todesopfer nach Angriff vom 2. Juli steigt auf 30 bei anhaltenden Feindseligkeiten
Nach dem russischen Angriff auf Kiew am 2. Juli steigt die Zahl der Todesopfer auf 30. Auch in Sumy und Mariupol gibt es neue Opfer und Zerstörungen.
Die Zahl der Todesopfer des russischen Raketen- und Drohnenangriffs auf Kiew vom 2. Juli ist auf 30 gestiegen, nachdem Rettungskräfte drei weitere Leichen aus einem beschädigten Wohngebäude im Bezirk Darnyzkyj geborgen hatten. Diese Aktualisierung folgt auf anhaltende Meldungen über Feindseligkeiten in der gesamten Ukraine. Am 3. Juli wurden bei einem russischen Drohnenangriff in der Gemeinde Romny in der Oblast Sumy zwei Frauen getötet und ein Mann verletzt, als ein Wohngebäude getroffen wurde. Gleichzeitig wurden in der Nacht zum 3. Juli über 13 Explosionen und anschließende Brände im besetzten Mariupol gemeldet, wobei eine lokale Widerstandsgruppe vermutete, dass Drohnen geparkte Lastwagen angriffen. Der Generalstab der Ukraine verzeichnete am 2. Juli zudem 224 Gefechtskontakte, wobei die russischen Angriffe in den Richtungen Pokrowsk, Slowjansk und Huljajpole besonders stark waren.
Quellen: Українська правда, Громадське, Радіо Свобода

