Krieg

Wichtige Transportwege zur Krim nach Angriffen erneut gesperrt

Wichtige Transportwege zur Krim nach Angriffen erneut gesperrt

Nach Drohnen- und Raketenangriffen wurden wichtige Transportverbindungen zur Krim vorübergehend gesperrt. Experten sprechen von möglichem logistischem Kollaps.

Von Russland eingesetzte Beamte meldeten erneute Sperrungen wichtiger Transportwege zur und auf der besetzten Krim. Die Brücke von Tschonhar, die die Krim mit dem russisch kontrollierten Cherson verbindet, wurde am 9. Juni nach einem Drohnenangriff vorübergehend wieder geschlossen, wobei Berichten zufolge über 20 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen wurden. Zudem wurde eine Brücke, die Henitschesk mit der Arabat-Nehrung verbindet, gesperrt, nachdem die von Russland eingesetzten Behörden einen mutmaßlichen ukrainischen Raketenangriff gemeldet hatten. Diese Vorfälle folgen auf frühere bestätigte Angriffe ukrainischer Spezialeinheiten auf Ölinfrastruktur auf der Krim am 7. Juni und einen Drohnenangriff am 8. Juni, der eine Lokomotive beschädigte und zur Einstellung des Personenverkehrs führte. Einige Berichte deuten darauf hin, dass diese Ereignisse einen möglichen "logistischen Kollaps" für russische Operationen auf der Halbinsel bedeuten.

Quellen: Громадське, Радіо Свобода, Українська правда, Суспільне Новини

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  • 10. Juni 2026, 05:30 UTC
    • Радіо Свобода Skeptisch Stellt die Nachhaltigkeit der russischen Logistik auf der Krim nach den jüngsten Angriffen infrage.

Quellen

Frühere Berichterstattung