Ukrainische Streitkräfte greifen Ölanlagen auf der Krim an, während russische Angriffe in Saporischschja Opfer fordern

Ukrainische Spezialkräfte griffen in der Nacht zum 7. Juni Ölanlagen auf der besetzten Krim an. Russische Angriffe in Saporischschja forderten drei Tote und drei Verletzte.
Ukrainische Spezialkräfte bestätigten, dass sie in der Nacht zum 7. Juni das Öldepot Semikolodezyansk in Jedy-Kuju und einen Ölterminal in Feodosia auf der besetzten Krim angegriffen haben. Diese Einrichtungen befinden sich etwa 200 Kilometer von der Frontlinie entfernt, Satellitendaten deuten auf einen Großbrand hin. Unabhängig davon stellte das russische Transportunternehmen Grand Service Express am 8. Juni den Personenzugverkehr auf der Krim ein. Das Unternehmen erklärte, ein Drohnenangriff habe eine Lokomotive beschädigt, wobei ein Hilfslokführer getötet und der Lokführer verletzt wurde. Gleichzeitig griffen russische Streitkräfte am 7. Juni das Dorf Balabyne in der ukrainischen Region Saporischschja mit gelenkten Luftbomben an und trafen in der Nähe einer Bushaltestelle. Bei diesem Angriff gab es drei Tote und drei Verletzte.
Quellen: Українська правда, Суспільне Новини, Громадське, Радіо Свобода
Quellen
- Суспільне Новини — Сили спецоперацій підтвердили ураження нафтобази "Семиколодезянська" і нафтотерміналу у Криму
- Радіо Свобода — У Криму, ймовірно, зазнала удару нафтобаза під Керчю
- Українська правда — Росіяни вдарили КАБами поруч з зупинкою на Запоріжжі: троє загиблих
- Громадське — Українські військові вдарили по нафтобазі та нафтовому терміналу в тимчасово окупованому Криму
Frühere Berichterstattung
- 8. Juni 2026, 16:30 UTCUkrainische Streitkräfte bestätigen Angriffe auf der Krim, Russland meldet Drohnenschäden und zivile Opfer
- 8. Juni 2026, 09:30 UTCUkrainische Streitkräfte greifen Ziele auf der Krim an, Russland meldet Zugschäden und stellt Verkehr ein
- 7. Juni 2026, 17:00 UTCUkrainische Streitkräfte greifen Ölanlagen auf der Krim an, russischer Angriff trifft Saporischschja
- 7. Juni 2026, 11:00 UTCAm 7. Juni wurden Angriffe in Saporischschja, Cherson und auf der Krim gemeldet