Russische Angriffe in der Ukraine trotz NATO-Warnung und Putins Verhandlungsbereitschaft
Russische Angriffe in der Ukraine fordern Tote und Verletzte; Putin zeigt sich verhandlungsbereit, während die Niederlande vor einer möglichen NATO-Bedrohung warnen.
Russische Streitkräfte haben erneute Angriffe in der Ukraine durchgeführt, wobei Beschuss in Dnipro vier Todesopfer forderte und Stromausfälle in den Oblasten Sumy, Donezk, Charkiw und Saporischschja verursachte. Ein nächtlicher russischer Luftangriff auf Kiew führte laut der örtlichen Militärverwaltung mindestens zu zwei Verletzten. Gleichzeitig erklärten ukrainische Streitkräfte, für Angriffe auf zwei Ölraffinerien und eine Pumpstation nahe Moskau verantwortlich zu sein – es war der zweite derartige Angriff auf die Pumpstation in diesem Monat. Der russische Präsident Wladimir Putin bekräftigte seine Bereitschaft zu Verhandlungen mit amerikanischen Vertretern und erklärte: „We are ready to continue negotiations and the discussion of all details“, sobald sich die US-Aufmerksamkeit vom Iran abwendet. Separates: Die Niederlande gaben eine Warnung heraus, wonach Russland innerhalb eines Jahres nach dem Ende des Krieges in der Ukraine ein NATO-Mitglied angreifen könnte.
Quelle: Le Monde
Quellen
Frühere Berichterstattung
- 29. Juni 2026, 18:30 UTCRussische Angriffe in der Ukraine dauern an, während Putin Bereitschaft zu US-Gesprächen signalisiert
- 29. Juni 2026, 09:30 UTCUkraine-Konflikt: Anhaltende Angriffe, Opfer und Putins Ruf nach Gesprächen mit den USA
- 28. Juni 2026, 22:00 UTCPutin signalisiert Gesprächsbereitschaft mit USA trotz anhaltender Ukraine-Angriffe
- 28. Juni 2026, 09:00 UTCUkraine meldet Angriffe auf Raffinerien, während Russland Kiew angreift
- 28. Juni 2026, 04:00 UTCUkraine greift Ölpumpstation nahe Moskau an; Russland attackiert Kyjiw
- 27. Juni 2026, 19:00 UTCUkraine greift Ölpumpstation bei Moskau zum zweiten Mal im Juni an