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Nahost: Diplomatische Bemühungen gehen trotz militärischer Eskalation weiter

Nahost: Diplomatische Bemühungen gehen trotz militärischer Eskalation weiter

Diplomatische Bemühungen im Nahen Osten trotz militärischer Eskalation. Pakistan fordert Deeskalation zwischen Iran und Israel, während Israel Evakuierungen im Libanon anordnet und Iran Raketenangriffe startet.

Diplomatische Bemühungen im Nahen Osten halten trotz anhaltender Militäraktionen an. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif forderte eine Deeskalation zwischen Iran und Israel und behauptete, ein Friedensabkommen zwischen Teheran und Washington stehe kurz vor dem Abschluss, wobei diese Behauptung unbelegt ist. Diese Appelle erfolgten als Reaktion auf eine israelische Militäraktion auf einen Raketenabschuss der Hisbollah. Gleichzeitig wies die israelische Armee die Bewohner von Tyros im Südlibanon an, sich nach Norden zu evakuieren, obwohl eine bedingte Waffenruhe in Kraft war. Der Iran feuerte daraufhin 11 ballistische Raketen auf Nordisrael ab, nachdem ein israelischer Angriff nahe Beirut erfolgt war. In Israel wird in Diskussionen die Sorge über die wahrgenommene Missachtung Irans hervorgehoben, wobei ein Militärkorrespondent erklärte: "Israel must not accept the American diktat imposing to remain idle and not retaliate." Die anhaltende US-israelische Kampagne gegen den Iran wird als kostspielig angesehen, die Teheran möglicherweise neuen Einfluss verschafft, während die Hisbollah durch den Konflikt politisch gestärkt wird.

Quellen: Le Monde

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