Krieg

Nahost: Diplomatische Bemühungen trotz militärischer Eskalation und neuer Sanktionen

Nahost: Diplomatische Bemühungen trotz militärischer Eskalation und neuer Sanktionen

Diplomatische Bemühungen im Nahen Osten werden fortgesetzt, während Militäraktionen andauern und neue Sanktionen verhängt werden.

Diplomatische Bemühungen im Nahen Osten werden angesichts anhaltender Militäraktionen fortgesetzt. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif rief zur Deeskalation zwischen Iran und Israel auf und erklärte, dass ein Friedensabkommen zwischen Teheran und Washington kurz vor dem Abschluss stehe – diese Behauptung entbehrt jedoch einer Bestätigung. Diese Appelle folgen auf eine israelische Militäraktion als Reaktion auf einen Raketenstart der Hisbollah. Gleichzeitig wies die israelische Armee die Bewohner von Tyros im Südlibanon an, sich nach Norden zu evakuieren, obwohl eine bedingte Waffenruhe in Kraft war. Innerhalb Israels werden Bedenken geäußert, dass Iran sich widersetzlich zeige; ein Militärkorrespondent erklärte: „Israel must not accept the American diktat imposing to remain idle and not retaliate.“ Die andauernde US-israelische Kampagne gegen Iran wird als kostspielig angesehen und könnte Teheran neue Hebelwirkung verschaffen. Frankreich hat in Abstimmung mit mehreren internationalen Partnern dem israelischen Minister Bezalel Smotrich die Einreise verboten und verweist auf seine Politik, die „aktiv die Annexion des Westjordanlands vorantreibt“. Quellen: Le Monde

Quellen

Frühere Berichterstattung