Wirtschaft

Europäische Kommission schlägt neue Russland-Sanktionen vor und Deutschland erhöht Ukraine-Hilfe

Europäische Kommission schlägt neue Russland-Sanktionen vor und Deutschland erhöht Ukraine-Hilfe

Die Europäische Kommission hat am 9. Juni ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vorgestellt. Zudem stockt Deutschland die Ukraine-Hilfe um 300 Millionen Euro auf.

Die Europäische Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen hat am 9. Juni ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vorgestellt. Eine zentrale Maßnahme darin ist ein Einreiseverbot für alle russischen Militärangehörigen, die seit der groß angelegten Invasion der Ukraine gedient haben. Von der Leyen betonte: "Europe is closed to all who participated in the invasion of Ukraine." Die neuen Beschränkungen betreffen auch die russischen Sektoren Energie, Finanzdienstleistungen, Kryptowährungen, Handel und Fischerei. Gleichzeitig kündigte Deutschland einen zusätzlichen Beitrag von 300 Millionen Euro zur tschechischen Initiative zur Lieferung von Munition an die Ukraine an. Mit dieser Finanzierung sollen etwa 50.000 Schuss beschafft werden, wie der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius die Bedeutung der Initiative unterstrich.

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