Wirtschaft

EU legt 21. Sanktionspaket vor, globale Märkte fallen

EU legt 21. Sanktionspaket vor, globale Märkte fallen

Die EU stellt ein 21. Sanktionspaket gegen Russland vor, während globale Märkte aufgrund von Technologieverkäufen einbrechen.

Die Europäische Kommission unter der Leitung von Präsidentin Ursula von der Leyen hat am 9. Juni ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vorgestellt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen umfassen neue Beschränkungen für Russlands Energie-, Finanzdienstleistungs-, Kryptowährungs-, Handels- und Fischereisektoren. Bemerkenswerterweise führt das Paket ein Einreiseverbot in die EU für alle russischen Militärangehörigen ein, die seit der Invasion der Ukraine gedient haben. Von der Leyen erklärte: "Europe is closed to all who participated in the invasion of Ukraine. It's that simple." Frühere Berichte deuteten auch auf Ziele für Russlands militärisch-industriellen Komplex und die "Schattenflotte" hin.

Gleichzeitig verzeichneten die globalen Aktienmärkte am 8. Juni einen deutlichen Rückgang, ausgelöst durch einen weit verbreiteten Ausverkauf von Technologie- und Halbleiteraktien. Der südkoreanische Kospi-Index fiel um bis zu 8,8 %, wobei große Unternehmen wie Samsung Electronics und SK Hynix Aktienverluste von über 10 % verzeichneten.

Quellen: Forbes Ukraine, Громадське, Радіо Свобода

Quellen

Frühere Berichterstattung