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Erdbeben in Venezuela: Todeszahl steigt, Sorge um Vermisste und Krankheiten wächst

Erdbeben in Venezuela: Todeszahl steigt, Sorge um Vermisste und Krankheiten wächst

Das Erdbeben in Venezuela forderte 1.719 Tote, 5.034 Verletzte und rund 50.000 Vermisste. WHO warnt vor Krankheitsausbrüchen.

Die Zahl der Todesopfer des doppelten Erdbebens in Venezuela vom 24. Juni ist auf 1.719 gestiegen, 5.034 Menschen wurden verletzt, gab Nationalversammlungspräsident Jorge Rodriguez am 29. Juni bekannt. Rodriguez hatte das Ereignis zuvor als „die brutalste Naturkatastrophe, die unser Land in seiner gesamten Geschichte erlitten hat“ charakterisiert. Die Vereinten Nationen schätzen, dass etwa 50.000 Menschen vermisst werden. Am 30. Juni äußerte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Bedenken hinsichtlich möglicher Krankheitsausbrüche und bezeichnete die Registrierung der Opfer und die Nachverfolgung der Vermissten als unzureichend. Die Rettungsarbeiten dauern an, während die öffentliche Frustration über die Reaktion der Regierung zunimmt. Die seismische Aktivität hat auch dazu geführt, dass 774 Gebäude beschädigt oder eingestürzt sind, davon 189 vollständig zerstört.

Quelle: Le Monde

Quellen

Frühere Berichterstattung