
Vorfälle auf der Krim und in Donezk: Rumänien verstärkt Luftverteidigung, Verbündete planen Friedensgespräche
Am 4. Juni mehrere Vorfälle auf der Krim und in Donezk: Explosionen, Drohnenangriffe. Rumänien verstärkt Luftverteidigung nach Drohnenfund. Verbündete planen Friedensgespräche mit Russland.
Am 4. Juni wurden mehrere Vorfälle auf ukrainischen Territorien und der Krim gemeldet. Auf der vorübergehend besetzten Krim waren Explosionen zu hören; ukrainische Behörden deuteten an, dass militärische Ziele getroffen wurden. Die russischen Behörden reagierten, indem sie den Eisenbahnverkehr einstellten und die Krim-Brücke kurzzeitig schlossen. Sie führten die Störungen auf einen Drohnenangriff auf Sewastopol zurück.
Gleichzeitig berichteten russische Beamte im besetzten Jenakijewe in der Region Donezk über einen Drohnenangriff auf einen Bus, bei dem acht Menschen getötet und elf verletzt worden sein sollen. Das russische Außenministerium verurteilte den Vorfall als "terroristischen Akt".
Getrennt davon gab die rumänische Außenministerin Oana Toiu bekannt, dass die Verbündeten die Luftverteidigung entlang der NATO-Ostflanke verstärken wollen, nachdem eine russische Drohne in Rumänien gelandet war. Darüber hinaus entwickeln Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich laut Bloomberg gemeinsam mit Kiew Pläne, um mit Russland in Friedensverhandlungen zu treten.

