
Ukrainischer Präsident besucht Großbritannien angesichts abgelehnter Friedensgespräche und neuer EU-Sanktionen
Der ukrainische Präsident Selenskyj besucht Großbritannien zu Gesprächen mit Starmer, Macron und Merz, während die EU ein neues Sanktionspaket gegen Russland vorbereitet.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu bilateralen Gesprächen mit Premierminister Keir Starmer und einem Treffen im Format „E3 plus Ukraine“ in das Vereinigte Königreich gereist, an dem auch der französische Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz teilnahmen. Diese diplomatische Reise folgt auf frühere Berichte, wonach Präsident Selenskyj im vergangenen Monat den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch nach Kiew eingeladen hatte, um dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Botschaft über ein mögliches persönliches Treffen zu übermitteln. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte, Putin habe „eine Chance verpasst, einen scheiternden Krieg zu beenden“ („wasted an opportunity to exit a failing war“), indem er Selenskyjs Vorschlag für direkte Friedensverhandlungen ablehnte. In der Zwischenzeit wird die Europäische Kommission diese Woche ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vorlegen, das laut Berichten Finanzinstitute in Drittländern betrifft, die zur Umgehung bestehender Beschränkungen beitragen.
Quellen: Громадське, Радіо Свобода, Суспільне Новини, Українська правда



