
Ukrainischer Ombudsmann erklärt Treffen mit russischem Amtskollegen und andere wichtige Entwicklungen
Ukrainischer Ombudsmann erklärt erstes Treffen mit russischem Amtskollegen; ukrainische Strafverfolgung dokumentiert Anwerbung Minderjähriger für Auftragsmorde; ICC-Chefankläger suspendiert.
Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinets erklärte, dass seine erste Begegnung mit der russischen Ombudsfrau Yana Lantratova in erster Linie dem Aufbau einer Kommunikation für den künftigen Dialog diente und nicht der sofortigen Behandlung von Vorwürfen ihrer Beteiligung an Kindesverschleppungen aus Cherson. Gleichzeitig haben die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden in diesem Jahr sechs Fälle dokumentiert, in denen russische Spezialdienste angeblich minderjährige Mädchen für Auftragsmorde an ukrainischen Militärangehörigen angeworben haben. Der Menschenrechtsexperte Borys Sacharow bekräftigte, dass die Freilassung von Gefangenen und zivilen Häftlingen vor Verhandlungen erfolgen sollte, und verwies darauf, dass bei einem jüngsten Austausch unter 186 Ukrainern nur ein Zivilist zurückgekehrt sei. Separat wurde der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, im Rahmen einer Untersuchung wegen Belästigung suspendiert, eine Entscheidung, die sein Rechtsteam als "unlawful" bezeichnete. Zudem gibt es weiterhin Vorwürfe, die Rosatom-Mitarbeiter mit der Besetzung des Kernkraftwerks Tschernobyl in Verbindung bringen, nachdem am 7. Juni 2026 ein mutmaßlicher russischer Drohnenangriff auf ein Atommülllager stattgefunden hatte.
Quellen: Радіо Свобода, Громадське, Українська правда

