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29. Juni 2026, 06:30 UTC

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Ukrainische Streitkräfte melden anhaltende russische Verluste bei andauernden Kämpfen und zivilen Opfern

Ukrainische Streitkräfte melden anhaltende russische Verluste bei andauernden Kämpfen und zivilen Opfern

Ukrainische Streitkräfte melden 1.230 weitere russische Verluste; Zivilpersonen getötet und verletzt. Putin bestätigt Benzinausfuhrverbot.

Die ukrainischen Streitkräfte meldeten am vergangenen Tag weitere 1.230 getötete oder verwundete russische Militärangehörige. Damit belaufen sich die geschätzten Gesamtverluste Russlands seit Februar 2022 auf 1.402.200. Am 28. Juni fanden 197 Gefechtskontakte statt, wobei die russischen Streitkräfte ihre Angriffe vor allem auf die Richtungen Slowjansk, Pokrowsk und Huljajpole konzentrierten. Unterdessen führten russische Angriffe auf ukrainisches Gebiet zu zivilen Opfern. In der Gemeinde Smijiw in der Region Charkiw kam ein Mensch ums Leben, sieben weitere, darunter zwei Kinder, wurden verletzt. In Saporischschja stieg die Zahl der Opfer eines separaten Angriffs auf zwei Tote und 16 Verletzte, darunter zwei Kinder, eines davon schwer. Russlands Präsident Wladimir Putin räumte unterdessen interne Probleme bei der Treibstoffversorgung ein und führte diese auf ukrainische Angriffe auf Ölinfrastruktur zurück. Er bestätigte ein Verbot von Benzinausfuhren; ein ähnliches Verbot für Diesel werde erwartet.

Quellen: Українська правда, Громадське

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Frankreich und Deutschland einigen sich auf KNDS-Governance im Wandel der Verteidigungskooperation

Frankreich und Deutschland einigen sich auf KNDS-Governance im Wandel der Verteidigungskooperation

Frankreich und Deutschland einigen sich auf die Governance des deutsch-französischen Rüstungskonzerns KNDS, was die Zusammenarbeit im Landbewaffnungssektor trotz des gescheiterten SCAF-Projekts festigt.

Die deutsche Regierung und der Élysée-Palast haben eine Einigung über die Strategie und die "paritaire" Governance von KNDS, einem deutsch-französischen Rüstungskonzern, bekannt gegeben. Diese am 22. Juni bekannt gewordene Vereinbarung signalisiert eine fortgesetzte Zusammenarbeit bei der Landbewaffnung, trotz der kürzlichen Aufgabe des deutsch-französisch-spanischen Kampfflugzeugprojekts SCAF. KNDS befindet sich im gemeinsamen Besitz des französischen Staates und einer deutschen Familie. Berichten zufolge wurde die Bewertung des Konzerns durch einen Rückgang der Börsenperformance des größeren deutschen Rüstungsherstellers Rheinmetall im Vorfeld des geplanten Börsengangs von KNDS beeinträchtigt. Diese Entwicklung unterstreicht die laufenden Bemühungen, die bilateralen Verteidigungsbeziehungen in bestimmten Bereichen zu stärken.

Quelle: Le Monde

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