Top-Nachrichten

27. Juni 2026, 07:00 UTC

Aktuelle Nachrichten

01
Fortsetzung
Ukraine schließt Gefangenenaustausch ab und steht vor neuem Drohnenangriff

Ukraine schließt Gefangenenaustausch ab und steht vor neuem Drohnenangriff

Ukraine hat den 76. Gefangenenaustausch abgeschlossen, bei dem 160 Militärangehörige zurückkehrten. Gleichzeitig wehrte die Ukraine einen Drohnenangriff mit 129 Drohnen ab.

Die Ukraine hat ihren 76. Gefangenenaustausch abgeschlossen, bei dem 160 Militärangehörige aus russischer Gefangenschaft zurückkehrten. Darunter befinden sich 115 Verteidiger von Mariupol im Alter zwischen 26 und 66 Jahren. Präsident Wolodymyr Selenskyj und Radio Swoboda gaben an, dass diese Soldaten seit 2022 festgehalten wurden, während Ukrajinska Prawda von einer viermonatigen Gefangenschaft berichtete. Getrennt davon starteten russische Streitkräfte in der Nacht zum 27. Juni 129 unbemannte Luftfahrzeuge gegen die Ukraine. Die ukrainischen Luftstreitkräfte gaben an, dass 113 dieser Drohnen abgefangen oder unterdrückt wurden. Einschläge wurden an sieben Orten verzeichnet, und Trümmer fielen an drei weiteren Orten in den nördlichen, südlichen und östlichen Regionen des Landes. Der Luftangriff dauerte Berichten zufolge bis in den Morgen an.

Quellen: Громадське, Радіо Свобода, Українська правда

Weiterlesen
02
Familien suchen nach vermissten Migranten nach Bootskenterung vor Tunesien

Familien suchen nach vermissten Migranten nach Bootskenterung vor Tunesien

Nach einer Bootskenterung vor Tunesien am 3. August 2025 werden mehrere Migranten vermisst. Familien suchen verzweifelt nach ihren Angehörigen.

Ein Migrantenschiff ist Berichten zufolge am 3. August 2025 vor der Küste von Sfax, Tunesien, gekentert, was zum Verschwinden mehrerer Personen führte. Unter den Vermissten befindet sich Kankeu, ein 23-jähriger Kameruner, dessen Familie von einem Überlebenden über den Vorfall informiert wurde. Seine Schwester, Bélédine Engelbert, erhielt einen Anruf, in dem beschrieben wurde, wie Kankeu während der Kenterung "cried 'Save me'". Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Not der Familien, die nach Angehörigen suchen, die bei gefährlichen Überfahrten auf See verschollen sind. Viele Familien setzen ihre Suche nach Informationen fort, um das Schicksal ihrer Lieben nach solchen maritime Tragödien zu klären. Quellen: Le Monde.

Weiterlesen