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28. Juni 2026, 11:30 UTC

Aktuelle Nachrichten

01
Fortsetzung
Ukraine meldet großen russischen Luftangriff, Vergeltungsdrohnenangriffe und anhaltende Frontkämpfe

Ukraine meldet großen russischen Luftangriff, Vergeltungsdrohnenangriffe und anhaltende Frontkämpfe

Ukraine meldet großen russischen Luftangriff mit rund 150 Zielen, Vergeltungsangriffe auf Raffinerien und anhaltende Kämpfe. Trump äußert sich zu Putin.

Ukrainische Behörden meldeten einen bedeutenden russischen Luftangriff am 28. Juni, an dem etwa 150 Luftziele beteiligt waren. Dazu gehörten zwei "Zircon"- oder "Onyx"-Schiffsabwehrraketen, die aus der russischen Region Kursk abgefeuert wurden, sechs "Iskander"-ballistische Raketen aus Brjansk und 142 Angriffsdrohnen. Kiew wurde von ballistischen Raketen getroffen, die Brände im Bezirk Darnyzkyj verursachten und bestätigte Opfer forderten. Gleichzeitig startete die Ukraine Drohnenangriffe auf zwei große Ölraffinerien in den russischen Regionen Krasnodar und Jaroslawl, wobei Präsident Selenskyj die Präzision der Angriffe hervorhob. Heftige Kämpfe an der Frontlinie hielten an, wobei der Generalstab am 27. Juni 241 Gefechtskontakte in verschiedenen Richtungen registrierte. Separat äußerte der ehemalige US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel Berichten zufolge seine Enttäuschung über die Aktionen von Wladimir Putin und deutete eine mögliche Änderung in Bezug auf die "Anchorage agreements" an, wie aus Berichten unter Berufung auf US-Beamte hervorgeht. Quellen: Громадське, Українська правда, Forbes Ukraine

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02
Fortsetzung
Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt bei widersprüchlichen Berichten

Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt bei widersprüchlichen Berichten

Die Zahl der Toten durch die Erdbeben in Venezuela wird widersprüchlich angegeben. Internationale Hilfskräfte sind im Einsatz.

Die Zahl der Toten durch die schweren Erdbeben in Venezuela beträgt nach Angaben von Jorge Rodríguez, dem Vorsitzenden der Nationalversammlung, mindestens 1.430. Einige Berichte gehen jedoch von einer niedrigeren Zahl von 920 Todesopfern aus. Mindestens 3.238 Menschen wurden verletzt. Die Such- und Rettungsarbeiten in den betroffenen Gebieten laufen ununterbrochen weiter, viele Menschen werden noch vermisst. Venezuela hat bedeutende internationale Hilfe erhalten: Über 1.600 ausländische Rettungskräfte sind mit 17 Flügen eingetroffen, weitere 25 Flüge mit zusätzlichen Teams werden erwartet. Diese internationalen Teams sind aktiv an der dringenden Suche nach Überlebenden beteiligt.

Quellen: Українська правда, Громадське, Радіо Свобода

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03
Fortsetzung
USA führen zweiten Tag Angriffe auf Iran durch, Israel erkennt Völkermord an Armeniern an

USA führen zweiten Tag Angriffe auf Iran durch, Israel erkennt Völkermord an Armeniern an

USA setzen Luftangriffe auf Iran fort, Israel erkennt Völkermord an Armeniern an. Neue Spannungen im Nahen Osten.

Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten haben am Samstag, den 27. Juni, einen zweiten Tag in Folge Luftangriffe gegen den Iran durchgeführt, die sich gegen militärische Überwachungsinfrastruktur richteten. Washington erklärte, diese Aktionen seien Vergeltung für einen angeblichen iranischen Angriff auf einen Öltanker in der Nähe der Straße von Hormus. Der Iran verurteilte die Angriffe als „flagrant violation“ eines Deeskalations-Rahmenabkommens, wobei beide Nationen der jeweils anderen vorwarfen, den fragilen Waffenstillstand gebrochen zu haben. Präsident Donald Trump wiederholte seine Drohungen, den Iran zu „annihilate“. Diese erneuten Feindseligkeiten folgen auf eine große US-israelische Luftkampagne gegen den Iran, die im Februar 2026 gestartet wurde und die Zerstörung seines Atomprogramms zum Ziel hatte. Getrennt davon unterzeichneten Israel, der Libanon und die Vereinigten Staaten am 26. Juni ein Rahmenabkommen, das US-Außenminister Marco Rubio als „first step“ zu einem dauerhaften Frieden begrüßte. Am 28. Juni billigte die israelische Regierung zudem einstimmig die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern, eine Entscheidung, die die Spannungen mit der Türkei wahrscheinlich verschärfen wird.

Quellen: Le Monde

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