
Todeszahl in Kiew steigt auf 25, während Such- und Rettungsarbeiten andauern
Die Zahl der Todesopfer in Kiew durch den russischen Angriff vom 2. Juli steigt auf 25, während Rettungskräfte weiterhin nach Vermissten suchen.
Die Zahl der Todesopfer in Kiew durch den russischen Raketen- und Drohnenangriff vom 2. Juli ist auf 25 gestiegen. Die Rettungsdienste setzen ihre Such- und Rettungsarbeiten an drei Orten im Bezirk Darnytskyi fort. Der Leiter der Stadtverwaltung, Timur Tkachenko, berichtete, dass an einem Ort, an dem fünf Leichen geborgen wurden, noch acht Personen vermisst werden. Am selben Tag beschossen russische Streitkräfte ein Krankenhaus in Cherson, wobei ein 63-jähriger Arzt getötet und eine Krankenschwester verletzt wurde.
Der Generalstab der Ukraine meldete 224 Kampfhandlungen entlang der Front am 2. Juli, darunter 28 in Richtung Pokrovsk und 20 in Richtung Huliaipole. Die russischen Streitkräfte führten außerdem zwei Raketenangriffe mit 75 Raketen, 62 Luftangriffen und dem Abwurf von 187 gelenkten Bomben durch. Als Reaktion auf diese Angriffe wiederholte Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Forderung an die USA, Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen zu erteilen, und erwartet eine positive Entscheidung. Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow forderte zudem etwa 40 Partnerländer zu dringenden Patriot-Lieferungen auf.
Quellen: Радіо Свобода, Українська правда