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2. Juli 2026, 16:30 UTC

Aktuelle Nachrichten

01
Fortsetzung
Todeszahl bei Angriff auf Kiew steigt auf 22; Selenskyj hofft auf US-Besuch, EU sagt weitere Hilfe zu

Todeszahl bei Angriff auf Kiew steigt auf 22; Selenskyj hofft auf US-Besuch, EU sagt weitere Hilfe zu

Bei russischen Angriffen auf Kiew steigt die Todeszahl auf 22. Selenskyj hofft auf US-Besuch, EU sagt weitere Militärhilfe zu.

Die Zahl der Todesopfer des massiven russischen Raketen- und Drohnenangriffs auf Kiew vom 2. Juli ist auf 22 gestiegen, 100 Menschen, darunter Minderjährige, wurden nach jüngsten Angaben verletzt. Bei dem Angriff, bei dem 74 Raketen und 496 unbemannte Luftfahrzeuge zum Einsatz kamen, wurden in der Hauptstadt erhebliche Schäden verursacht. Unabhängig davon hatte zuvor ein Angriff mit gelenkten Luftbomben in der Region Dnipropetrowsk den Tod eines 7-jährigen Mädchens und Verletzungen von vier weiteren Personen zur Folge.

Vor diesem Hintergrund bekräftigte Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Hoffnung auf einen Besuch von US-Sonderbeauftragten in der Ukraine, nachdem Verteidigungsminister Rustem Umerow Gespräche mit dem Schwiegersohn des ehemaligen Präsidenten Trump geführt hatte. Die Europäische Union bekräftigte ihre Zusage, die Sanktionen gegen Moskau zu verschärfen und weiterhin militärische Hilfe, insbesondere Luftabwehrsysteme und Drohnen, zu leisten. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte: "Only sustained military support for Ukraine and increased pressure on Moscow can do that."

Quellen: Радіо Свобода, Українська правда

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02
Türkei baut Weltraumbasis in Somalia

Türkei baut Weltraumbasis in Somalia

Die Türkei baut eine Weltraumbasis in Somalia, die als Satellitenstartplatz und Testgelände für ballistische Raketen dient.

Berichten zufolge hat die Türkei den Bau einer neuen Weltraumbasis in Warsheikh, Somalia, einer Küstenstadt 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Mogadischu, begonnen. Das Projekt, das im Oktober 2025 startete, wurde von der türkischen Regierung im Dezember 2025 offiziell bestätigt. Die Einrichtung ist als sowohl Satellitenstartplatz als auch Testgelände für ballistische Raketen konzipiert und unterstützt Ankaras Rüstungsindustrie und sein aufstrebendes Raumfahrtprogramm. Diese Entwicklung bedeutet eine bedeutende Ausweitung der strategischen Infrastruktur der Türkei am Horn von Afrika.

Quellen: Le Monde — International

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03
Belarus bleibt einziges europäisches Land mit Todesstrafe

Belarus bleibt einziges europäisches Land mit Todesstrafe

Belarus ist das einzige europäische Land, das weiterhin die Todesstrafe vollstreckt. Anwalt Maksim Znak spricht auf dem Weltkongress über die Hinrichtungen seit 1991.

Belarus bleibt die einzige europäische Nation und ehemalige Sowjetrepublik, die die Todesstrafe vollstreckt – eine Praxis, die auf dem Kontinent weitgehend abgeschafft ist. Laut dem Anwalt und ehemaligen politischen Gefangenen Maksim Znak, der auf dem 9. Weltkongress gegen die Todesstrafe in Paris sprach, wurden „over 400 individuals have been executed“ in dem Land seit seiner Unabhängigkeit 1991. Während die meisten europäischen Länder zwischen den 1980er- und 2000er-Jahren zur Abschaffung der Todesstrafe oder zu einem Moratorium übergingen, hat Belarus es konsequent abgelehnt, diesem Beispiel zu folgen, und hält an der Todesstrafe fest, trotz internationaler Aufrufe zu ihrer Beendigung. Diese Position unterscheidet Belarus von seinen europäischen Nachbarn, wo die Praxis weitgehend eingestellt wurde.

Quellen: Le Monde

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04
Kirche in Südchina nach Flaggenstreit abgerissen

Kirche in Südchina nach Flaggenstreit abgerissen

Behörden in Yayang, Südchina, haben eine Kirche abgerissen, nachdem Christen sich geweigert hatten, die Nationalflagge zu zeigen. Zwanzig Personen sind in Haft.

Die Behörden in Yayang, einem Dorf in Südchina, haben Berichten zufolge eine örtliche Kirche abgerissen. Diese Maßnahme folgt auf einen Vorfall im Dezember 2025, bei dem Bereitschaftspolizei eingesetzt wurde, nachdem Christen der Gemeinde sich angeblich geweigert hatten, die Nationalflagge zu zeigen. Bei dem ersten Einsatz wurden zwanzig Mitglieder der christlichen Gemeinschaft festgenommen, die sich weiterhin in Haft befinden sollen. Vor dem Abriss war das Gotteshaus Berichten zufolge mit einer blauen Plane bedeckt. Dieses Ereignis ist Teil eines breiteren Kontextes von staatlichen Maßnahmen, die religiöse Stätten und Gemeinschaften in China betreffen. Quelle: Le Monde

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