SBU untersucht Drohnenangriff bei Tschernobyl als Kriegsverbrechen; auch Tankstelle in Cherson getroffen
Die SBU leitet Ermittlungen zu einem russischen Drohnenangriff auf das Lager für abgebrannte Kernbrennstoffe bei Tschernobyl ein. Auch eine Tankstelle in Cherson wurde getroffen.
Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren zu einem russischen Drohnenangriff auf die Zentrale Lagerstätte für abgebrannte Kernbrennstoffe in der Nähe des Kernkraftwerks Tschernobyl eingeleitet und den Vorfall als Kriegsverbrechen eingestuft. Die SBU berichtete, dass eine „Geran-2“-Drohne Schäden an Gebäuden verursachte, die für die Handhabung abgebrannter Kernbrennstoffe genutzt werden, sowie an einem Verwaltungsbüro der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Trotz der Schäden blieben die Betriebsabläufe der Anlage Berichten zufolge unbeeinträchtigt. Getrennt davon griff am Morgen des 7. Juni ein russischer Drohnenangriff eine Tankstelle am Stadtrand von Cherson an, wobei ein 44-jähriger Mitarbeiter verletzt wurde, der Explosions- und geschlossene Kopfverletzungen erlitt.
Quellen: Gromadske, Suspilne News, Radio Svoboda, Ukrayinska Pravda



