
Saporischschja-Kernkraftwerk erlebt 18. externen Stromausfall
Das von Russland besetzte Kernkraftwerk Saporischschja war über 15 Stunden ohne externe Stromversorgung – der 18. Ausfall seit Kriegsbeginn. IAEA-Chef Grossi warnt vor nuklearen Sicherheitsrisiken.
Das von Russland besetzte Kernkraftwerk Saporischschja (ZNPP) hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) den 18. Verlust der externen Stromversorgung seit Beginn der groß angelegten Invasion erlitten. Die Anlage war über 15 Stunden ohne externe Stromversorgung, sodass Notstromdieselaggregate zur Kühlung der sechs abgeschalteten Reaktoren eingesetzt werden mussten. Die externe Stromversorgung wurde anschließend wiederhergestellt. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi bezeichnete diesen Vorfall als einen der längsten derartigen Stromausfälle im ZNPP während des Konflikts und unterstrich die anhaltenden nuklearen Sicherheitsbedenken.
Quellen: Suspilne Novyny


