
Russlands Angriff auf die Ukraine am 2. Juli: neue Details zu Schäden und Rettungsbemühungen
Nach dem russischen Angriff am 2. Juli mit 74 Raketen und 496 Drohnen auf die Ukraine werden neue Details zu Schäden und Rettungsarbeiten bekannt.
Nach dem groß angelegten russischen Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine am 2. Juli, bei dem 74 Raketen und 496 Drohnen vor allem auf Kiew abgefeuert wurden, setzen die Behörden die Schadensbewertung und Rettungsarbeiten fort. Die ukrainische Luftwaffe betonte die Komplexität des Angriffs, der "simultaneous use of various air attack means from different directions" und eine erhebliche Anzahl ballistischer Raketen umfasste. In Kiew, wo 13 Menschen getötet und über 30 verletzt wurden, erlitt der Bezirk Darnytskyi schwere Schäden; Bürgermeister Vitaliy Klychko erklärte, ein Teil eines Wohnhauses sei "literally blown away" worden. Retter haben aus diesem Gebäude 17 Personen befreit, eine Familie mit einem 15-jährigen Mädchen wird noch vermisst. Der nationale Energieversorger Ukrenergo bestätigte, dass die Energieinfrastruktur ins Visier genommen wurde, was zu neuen Stromausfällen in Kiew sowie in den Oblasten Sumy, Donezk, Charkiw und Saporischschja führte, wobei Sumy am stärksten betroffen war. Der 3. Juli wurde in Kiew zum Trauertag erklärt. Quellen: Громадське, Радіо Свобода