Opfer steigen in Sumy und Cherson, während Syrskyi vor Offensive in Tschernihiw warnt
Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Minibus in Cherson starben zwei Menschen, in Sumy steigt die Opferzahl auf 21. Syrskyi warnt vor neuer Offensive auf Tschernihiw.
Ein russischer Drohnenangriff auf einen Minibus in Cherson tötete am 1. Juli zwei Menschen, darunter einen 18-Jährigen, und verletzte neun weitere. In Sumy stieg die Zahl der Opfer eines russischen gelenkten Luftangriffs auf eine Infrastruktureinrichtung auf 21, zwei wurden ins Krankenhaus eingeliefert und 14 unterziehen sich medizinischen Untersuchungen. Am 30. Juni kam es an der Front zu 203 Kampfhandlungen, darunter 25 im Raum Pokrowsk, wobei der Feind 51 Luftangriffe durchführte und 163 gelenkte Bomben einsetzte. Generaloberst Oleksandr Syrskyi bekräftigte die reale Bedrohung einer russischen Offensive in die Region Tschernihiw aus der Oblast Brjansk. Er wies auch auf die Anweisung von Präsident Wladimir Putin an seinen Generalstab hin, "calculate various options for conducting an offensive operation, including from the territory of Belarus with the aim of capturing Kyiv and other territories." Im Juni griff Russland nach Angaben zehn zivile Einrichtungen an, darunter historische Stätten, ein Filmstudio, einen Zoo und Wohngebiete, wobei über die Hälfte beschädigt wurde.
Quellen: Громадське, Радіо Свобода, Українська правда.

