
NATO-Generalsekretär fordert breitere europäische Beteiligung an Waffenkäufen für die Ukraine
NATO-Generalsekretär Mark Rutte fordert eine gerechtere Verteilung der Kosten für Waffenkäufe aus den USA für die Ukraine unter den europäischen Verbündeten.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat Bedenken hinsichtlich der ungleichen Verteilung der Beiträge unter den europäischen Nationen für den Erwerb amerikanischer Waffen für die Ukraine geäußert. Im Vorfeld eines NATO-Außenministertreffens in Schweden am 22. Mai betonte Rutte, dass lediglich sechs oder sieben europäische Verbündete aktiv am Kauf von US-Waffen über den PURL-Mechanismus beteiligt seien. Er unterstrich die Notwendigkeit einer gerechteren Verteilung dieser Beschaffungskosten auf alle europäischen Mitgliedstaaten, um eine breitere gemeinsame Anstrengung zur Unterstützung der Verteidigungsfähigkeiten der Ukraine sicherzustellen. Ruttes Äußerungen unterstreichen den Wunsch nach größerer Solidarität und finanziellem Engagement eines breiteren Kreises europäischer Partner bei der Stärkung der militärischen Versorgung der Ukraine.