
EU leitet Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldau ein, UN berichtet hohe zivile Opferzahlen, China bestreitet Ausbildung russischer Soldaten
Die EU beginnt Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldau am 15. Juni, UN meldet Höchststand ziviler Opfer seit April 2022, und EU-Geheimdienste bestätigen russische Truppenausbildung durch China.
Die Europäische Union wird am 15. Juni formell die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau aufnehmen und dabei das Cluster "Foundations" eröffnen, das sich mit Rechtsstaatlichkeit und Verwaltungsreform befasst. Dies wurde vom zyprischen Vorsitz des EU-Rats bestätigt. Inzwischen meldete die UN-Menschenrechtsbeobachtungsmission in der Ukraine einen deutlichen Anstieg der zivilen Opferzahlen für Mai 2026: 274 Tote und 1.763 Verletzte, die höchste monatliche Gesamtzahl seit April 2022. Separat haben EU-Geheimdienste Berichte bestätigt, dass China auf seinem Territorium russisches Militärpersonal ausgebildet hat, von dem einige anschließend in die Ukraine entsandt wurden – Behauptungen, die Peking stets bestritten hat. Quellen: Громадське, Українська правда, Радіо Свобода
