EU eröffnet Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau, UN meldet hohe zivile Opferzahlen, China bestreitet Ausbildung russischer Soldaten
Die EU startet Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau. Die UN meldet eine hohe Zahl ziviler Opfer im Mai 2026. China bestreitet die Ausbildung russischer Soldaten.
Die Europäische Union wird am 15. Juni offiziell Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau aufnehmen und dabei das einleitende „Foundations“-Cluster starten. Diese Phase wird Bereiche wie Rechtsstaatlichkeit, Verwaltungsreform und demokratische Regierungsführung umfassen, wie der zypriotische Vorsitz des EU-Rats bestätigte. Gleichzeitig meldete die UN-Menschenrechtsbeobachtungsmission in der Ukraine einen deutlichen Anstieg der zivilen Opferzahlen für Mai 2026. Sie dokumentierte 274 Tote und 1.763 Verletzte, was die höchste monatliche Zahl seit April 2022 darstellt. Separat bestätigten EU-Geheimdienste Berichte, wonach China russische Militärangehörige auf seinem Territorium ausgebildet habe, von denen einige später in der Ukraine eingesetzt wurden – Behauptungen, die Peking stets bestritten hat.