
EU bereitet Russland-Sanktionen vor, während Märkte fallen und Ukraine Hilfs- und Beitritts-Updates erhält
EU bereitet 21. Sanktionspaket gegen Russland vor, Märkte fallen, Ukraine droht Verlust von EU-Hilfe und erhält Beitritts-Updates.
Die Europäische Kommission bereitet ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vor. Ein EU-Vertreter deutete eine Vorstellung am 9. Juni an, während die Kommission öffentlich erklärte: "this week." Die Maßnahmen sollen sich gegen den militärisch-industriellen Komplex Russlands und seine 'shadow fleet' richten.
Gleichzeitig erlebten die globalen Aktienmärkte am 8. Juni einen starken Rückgang, insbesondere in Asien, ausgelöst durch einen Ausverkauf von Technologie- und Halbleiteraktien. Der südkoreanische Kospi-Index war stark betroffen, große Unternehmen wie Samsung Electronics und SK Hynix verzeichneten erhebliche Kursverluste.
In Bezug auf die Ukraine gab EU-Kommissarin Marta Kos bekannt, dass das erste Cluster der EU-Beitrittsverhandlungen bis zum 15. Juni beginnen könnte, weitere Cluster möglicherweise Mitte Juli. Allerdings droht der Ukraine der Verlust von 680 Millionen Euro an EU-Hilfe, falls sie zwei ausstehende Justizreformen nicht abschließt. Diese Mittel sind derzeit ausgesetzt.
Quellen: Forbes Ukraine, Суспільне Новини, Радіо Свобода, Громадське

