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Wasserknappheit und Menstruationshygiene beeinträchtigen Schulbildung von Mädchen in Guinea

Wasserknappheit und Menstruationshygiene beeinträchtigen Schulbildung von Mädchen in Guinea

Wasserknappheit und mangelnde Menstruationshygiene in guineischen Schulen führen zu erhöhten Schulabbrecherquoten bei Mädchen.

Öffentliche Schulen in Guinea, wie das Centre 1 in Dixinn, Conakry, stehen vor erheblichen Herausforderungen beim Zugang zu Wasser, was zu einer erhöhten Schulabbrecherquote unter jungen Mädchen beiträgt. Die Schule, die etwa 2.800 Schüler im Alter von 3 bis 13 Jahren unterrichtet, hat nur einen Wasserhahn, aus dem nur einmal täglich Wasser fließt. Diese Knappheit zwingt die Schüler, oft Mädchen, dazu, Wasser zu holen, insbesondere für die Nutzung der Latrinen. Experten weisen darauf hin, dass unzureichende Wasser- und Sanitäreinrichtungen, insbesondere solche, die das Hygienemanagement während der Menstruation erschweren, ein Hauptfaktor dafür sind, dass Mädchen ihre Ausbildung abbrechen. Die Last, diese Grundbedürfnisse zu bewältigen, liegt oft auf den Schülerinnen und lenkt ihre Zeit und Aufmerksamkeit vom Lernen ab. Quellen: Le Monde – International.

Quellen