USA führen weitere Angriffe auf Iran inmitten regionaler Spannungen durch
US-Streitkräfte führten weitere Luftangriffe gegen den Iran durch, als Reaktion auf einen angeblichen Angriff auf einen Öltanker. Der Iran verurteilte die Angriffe als "flagrant violation" einer Deeskalationsvereinbarung.
US-Streitkräfte führten am Samstag, den 27. Juni, weitere Luftangriffe gegen den Iran durch, die militärische Überwachungseinrichtungen zum Ziel hatten. Washington erklärte, diese Aktionen seien eine Reaktion auf einen angeblichen iranischen Angriff auf einen Öltanker nahe der Straße von Hormus. Der Iran verurteilte die Angriffe als "flagrant violation" einer Deeskalationsvereinbarung, wobei beide Nationen einander beschuldigten, den brüchigen Waffenstillstand gebrochen zu haben. Präsident Donald Trump wiederholte seine Drohungen, "annihilate Iran". Diese erneuten Feindseligkeiten finden im Rahmen einer laufenden US-israelischen Luftkampagne gegen den Iran statt, die im Februar 2026 begann und darauf abzielt, sein Nuklearprogramm zu zerschlagen. Gleichzeitig unterzeichneten Israel, der Libanon und die USA am 26. Juni ein Rahmenabkommen, das US-Außenminister Marco Rubio als ersten Schritt zu einem dauerhaften Frieden beschrieb. Am 28. Juni erkannte die israelische Regierung zudem einstimmig den Völkermord an den Armeniern an, ein Schritt, von dem erwartet wird, dass er die Spannungen mit der Türkei verschärft.
Quellen: Le Monde
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