Katastrophe

US-Ebola-Strategie von Experten als 'überzogen' und 'unethisch' bezeichnet

US-Ebola-Strategie von Experten als 'überzogen' und 'unethisch' bezeichnet

Gesundheitsexperten kritisieren die US-Ebola-Strategie als überzogen und unethisch. Maßnahmen wie Reiseverbote und Quarantäneeinrichtungen stoßen auf Ablehnung.

Gesundheitsexperten haben die Strategie der Vereinigten Staaten zur Bewältigung des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) kritisiert und sie als 'überzogen' und 'unethisch' bezeichnet. Die Priorität der US-Regierung, wie von Diplomat Marco Rubio dargelegt, bestand darin, zu verhindern, dass Ebola-Fälle ins Land gelangen, mit der Aussage: 'We cannot and will not let a single case of Ebola enter the United States.' Um dies zu erreichen, haben die USA zunehmend breite Reiseverbote verhängt, die Überstellung kranker Amerikaner nach Europa ermöglicht und eine Quarantäneeinrichtung in Kenia eingerichtet. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Virus so weit wie möglich von den US-Grenzen fernzuhalten.

Quelle: Le Monde — International

Quellen