UN-Kommission bekräftigt Gaza-'Völkermord'-Vorwurf angesichts regionaler Spannungen und Irans internem Vorgehen
Eine UN-Kommission bekräftigt ihren Vorwurf des Völkermords in Gaza, während Israel einen Palästinenser im Westjordanland tötet und die Hisbollah Waffenstillstandsverstöße meldet. Iran verschärft indes die interne Unterdrückung.
Eine internationale Untersuchungskommission der Vereinten Nationen hat am 23. Juni ihre Feststellung eines anhaltenden „genocide“ im Gazastreifen bekräftigt und behauptet, Israel ziele „deliberately targeting“ auf palästinensische Kinder. Die Kommission erklärte: „by targeting children, Israel attacks the very capacity of the Palestinian people to exist.“ Gleichzeitig töteten israelische Streitkräfte am 24. Juni den 29-jährigen Mohammed Zayed bei einer Razzia in Al-Yamoun im besetzten Westjordanland, ein Todesfall, der von der israelischen Armee nach palästinensischen Berichten bestätigt wurde. Im Libanon beschuldigte die Hisbollah Israel zweier Waffenstillstandsverstöße innerhalb von 48 Stunden, nachdem ein israelischer Drohnenangriff zwei Menschen getötet hatte, einen Tag nachdem zwei weitere durch israelisches Feuer ums Leben gekommen waren. Getrennt davon soll Iran seine interne Repression verstärkt haben, wobei politische Hinrichtungen trotz einer jüngsten Absichtserklärung mit den Vereinigten Staaten andauern.
Quellen: Le Monde
Quellen
Frühere Berichterstattung
- 25. Juni 2026, 05:00 UTCUN-Untersuchungskommission bekräftigt Gaza-‚Völkermord‘-Vorwurf angesichts regionaler Spannungen
- 24. Juni 2026, 23:30 UTCUN-Kommission bekräftigt "genocide"-Vorwurf, Razzia im Westjordanland tötet Palästinenser, Hisbollah behauptet Waffenstillstandsverstöße
- 24. Juni 2026, 19:30 UTCUN-Kommission erhebt Völkermordvorwürfe in Gaza, während israelische Streitkräfte Palästinenser im Westjordanland töten