Ukrainische Medien thematisieren Pseudowissenschaft in Fachzeitschriften

Ein ukrainisches Nachrichtenportal berichtet über Pseudowissenschaft in akademischen Zeitschriften und den Fall einer Autorin, deren Arbeit in drei Journalen erschien.
Ein ukrainisches Nachrichtenportal hat auf das Problem der Pseudowissenschaft im akademischen Verlagswesen des Landes aufmerksam gemacht. Der Bericht hob einen Vorfall aus dem Jahr 2019 hervor, bei dem ein Artikel von Anastasiia Krutienko, einer Kandidatin der philosophischen Wissenschaften der Pädagogischen Universität Kryzhopil, in drei verschiedenen wissenschaftlichen Zeitschriften erschien. Ihre Arbeit konzentrierte sich auf „nicht-epistemische generative Ästhetik“, wobei die Zusammenfassung nahelegte, dass herkömmliche kognitive Rahmenbedingungen nicht ausreichen, um ästhetische Erfahrungen angemessen darzustellen. Die Publikation charakterisierte solche Inhalte als Hinweis auf eine Branche, die von der Simulation wissenschaftlicher Forschung profitiert, was Diskussionen über akademische Standards in der Ukraine auslöste.
Quelle: Ukrayinska Pravda