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Ukraine meldet 203 Gefechtskontakte und bereitet sich auf mögliche Offensive im Norden vor

Ukraine meldet 203 Gefechtskontakte und bereitet sich auf mögliche Offensive im Norden vor

Ukrainische Streitkräfte meldeten am 30. Juni 203 Gefechtskontakte, Schwerpunkt Pokrowsk. Todesopfer in Dnipro steigen auf sieben. Oberbefehlshaber Syrskyi warnt vor russischer Offensive aus Brjansk.

Ukrainische Streitkräfte meldeten am 30. Juni 203 Gefechtskontakte entlang der Front, davon 25 im Raum Pokrowsk. Russische Streitkräfte führten 51 Luftangriffe mit 163 gelenkten Luftbomben durch. Unterdessen stieg die Zahl der Todesopfer des russischen Angriffs auf Dnipro vom 29. Juni auf sieben, nachdem ein 59-jähriger Mann im Krankenhaus starb; 16 Personen sind hospitalisiert, sieben davon kritisch. In Sumy erlitten 21 Menschen Verletzungen durch einen russischen Angriff mit einer gelenkten Luftbombe auf eine Infrastruktureinrichtung; zwei wurden ins Krankenhaus eingeliefert, 14 befinden sich in ärztlicher Untersuchung. Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyi erklärte, dass eine russische Offensive in die Region Tschernihiw aus der Oblast Brjansk eine realistische Bedrohung sei, auf die sich die Ukraine vorbereite. Er wies auch darauf hin, dass Präsident Wladimir Putin seinen Generalstab beauftragt habe, verschiedene Offensivoptionen zu prüfen, darunter auch von Belarus aus, um Kiew einzunehmen. Ukrainische Streitkräfte meldeten zudem für den 29. Juni etwa 1.350 getötete oder verwundete russische Soldaten sowie 71 zerstörte Artilleriesysteme.

Quellen: Радіо Свобода, Українська правда

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