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Tunesische Behörden stören Internet, um Betrug bei Prüfungen zu verhindern

Tunesische Behörden stören Internet, um Betrug bei Prüfungen zu verhindern

Tunesische Behörden haben während der Abiturprüfungen das Internet gestört, um Betrug zu verhindern. Die Maßnahmen betrafen rund 162.000 Kandidaten und beeinträchtigten die digitale Kommunikation landesweit.

Tunesische Behörden haben während der Abiturprüfungen, die am 10. Juni endeten, landesweit tägliche Internetstörungen eingeführt. Eine Woche lang kam es zu erheblichen Verlangsamungen der Kommunikationsnetze, die digitale Aktivitäten beeinträchtigten und Dienste wie WhatsApp erschwerten. Diese Maßnahmen, die offenbar den Einsatz von Störsystemen umfassten, sollten Betrug unter den rund 162.000 registrierten Kandidaten unterbinden. Die flächendeckenden Störungen, die darauf abzielten, Prüfungsbetrug zu verhindern, beeinträchtigten das gesamte digitale Leben des Landes und verursachten Unannehmlichkeiten für die breite Öffentlichkeit.

Quellen: Le Monde

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