Krieg

Selenskyj offen für Einfrieren der Frontlinien, bestätigt öffentlich Abramowitsch-Vermittlungsangebot

Selenskyj offen für Einfrieren der Frontlinien, bestätigt öffentlich Abramowitsch-Vermittlungsangebot

Selenskyj ist offen für ein Einfrieren der Frontlinien und bestätigt erstmals öffentlich ein Vermittlungsangebot von Roman Abramowitsch.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte kürzlich, er sei bereit, die aktuelle Kontaktlinie mit Russland einzufrieren und auf eine diplomatische Lösung hinzuarbeiten. Dies bezeichnete er als den schnellsten Weg zum Frieden. Erstmals bestätigte er öffentlich, dass der russische Geschäftsmann Roman Abramowitsch nach der groß angelegten Invasion Kiew besucht und angeboten habe, die Kommunikation mit Präsident Wladimir Putin zu vermitteln. Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass Selenskyj Einzelheiten dieses Treffens im Mai preisgegeben und ein „offenes Schreiben“ über Abramowitsch geschickt hatte. Während seines Besuchs im Vereinigten Königreich am 7. Juni kündigte Präsident Selenskyj zudem geplante bilaterale Gespräche mit Keir Starmer sowie ein E3+Ukraine-Treffen an. Dabei bezeichnete er Friedrich Merz erneut als deutschen Bundeskanzler, was Medien zuvor als Fehler vermerkt hatten. Als weitere Teilnehmer nannte er den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und den britischen Premierminister Keir Starmer.

Quellen: Громадське, Суспільне Новини, Радіо Свобода, Українська правда

Quellen

Frühere Berichterstattung