Berichten zufolge führen rechtsextreme Gruppen einen Kulturkampf gegen das Bauhaus in Deutschland

In Dessau, Sachsen-Anhalt, sieht sich die Bauhaus-Stiftung einem Kulturkampf durch rechtsextreme Gruppen ausgesetzt. Präsidentin Barbara Steiner schloss 2023 eine Rechtsschutzversicherung ab.
In Dessau, Sachsen-Anhalt, sieht sich die Bauhaus-Stiftung Berichten zufolge einem "Kulturkampf" ausgesetzt, der von rechtsextremen Gruppen initiiert wurde. Barbara Steiner, Präsidentin der Stiftung, die die historische Architekturschule betreut, deutete an, dass die Einrichtung erheblichem Druck ausgesetzt sei. Diese Situation veranlasste Steiner, im Jahr 2023 eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen – eine Maßnahme, die üblicherweise von Führungskräften der Wirtschaft ergriffen wird –, um sich auf mögliche rechtliche Herausforderungen vorzubereiten. Der Schritt unterstreicht die zunehmenden Spannungen, die kulturelle Einrichtungen in der Region betreffen, insbesondere im Hinblick auf das Erbe und die Interpretation der Bauhaus-Bewegung.
Quellen: Le Monde