Putin lehnt Gipfeleinladung Selenskyjs ab – Experte sieht Öffnungssignale
Russlands Präsident Putin lehnt Selenskyjs Gipfelangebot ab. Eine Expertin sieht darin jedoch Signale der Offenheit angesichts einer strategischen Sackgasse.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine Einladung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu direkten Verhandlungen und einem Präsidialgipfel abgelehnt. Selenskyjs Vorschlag zielte darauf ab, Gespräche zwischen den beiden Führern zu initiieren. Die im Exil lebende russische Politikwissenschaftlerin und Chefredakteurin von Vlast, Farida Rustamova, interpretiert Putins Handeln jedoch trotz der Ablehnung als mögliches Senden von „Öffnungssignalen“. Rustamova deutet an, dass sich der Kremlchef in einer „Sackgasse“ befinde, in der er „nicht in der Lage sei, diesen Krieg zu gewinnen oder aufzugeben“, und dass er in seine derzeitige Position „gezwungen“ sei, was auf einen möglichen Zwang hindeute, alternative Ansätze zu erkunden.
Quelle: Le Monde