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Irans Oberster Führer verbietet Uranexport bei US-Gesprächen; Maut für Hormusstraße diskutiert

Irans Oberster Führer verbietet Uranexport bei US-Gesprächen; Maut für Hormusstraße diskutiert

Irans Oberster Führer untersagt Export von angereichertem Uran während Verhandlungen mit den USA. Gleichzeitig verhandelt der Iran mit Oman über eine Maut für die Straße von Hormus.

Irans Oberster Führer, Mojtaba Khamenei, hat einem Bericht zufolge eine Direktive erlassen, die den Export der angereicherten Uranvorräte des Landes verbietet. Diese Entscheidung, die von iranischen Quellen gegenüber Reuters bestätigt wurde, widerspricht direkt einer zentralen Forderung der Vereinigten Staaten in den laufenden Verhandlungen. Die Direktive spiegelt einen inneren Konsens wider, dass die Beibehaltung des Urans für die nationale Sicherheit entscheidend ist, wobei Bedenken hinsichtlich einer möglichen Verwundbarkeit durch externe Angriffe bestehen. Analysten zufolge könnte diese Haltung die Bemühungen um ein Friedensabkommen mit Washington erschweren.

Separat führt Iran Berichten zufolge Gespräche mit Oman über die Einrichtung eines dauerhaften Mautsystems für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, mit dem Ziel, die Kontrolle über die strategische Wasserstraße zu formalisieren. Diese Initiative folgt auf die vorübergehende Schließung der Meerenge durch den Iran nach gemeinsamen US- und israelischen Luftangriffen. Der US-Präsident Donald Trump hat öffentlich erklärt, dass die USA jeglicher Erhebung von Mautgebühren ablehnen.

Quellen: Громадське, Радіо Свобода, Forbes Ukraine

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