Wirtschaft

EU treibt Russland-Sanktionen voran, Ukraine-Hilfe stößt auf Hürden, Weltmärkte fallen

EU treibt Russland-Sanktionen voran, Ukraine-Hilfe stößt auf Hürden, Weltmärkte fallen

EU bereitet 21. Sanktionspaket gegen Russland vor, Weltmärkte fallen nach Technologie-Ausverkauf, Ukraine droht Verlust von 680 Mio. Euro an EU-Hilfe wegen ausstehender Justizreformen.

Die Europäische Kommission bereitet ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vor, wobei ein EU-Beamter eine Vorstellung am 9. Juni andeutete, während die Kommission öffentlich „diese Woche“ erklärte. Es wird erwartet, dass diese Maßnahmen den militärisch-industriellen Komplex Russlands und seine „shadow fleet“ ins Visier nehmen. Gleichzeitig erlebten die globalen Aktienmärkte am 8. Juni einen starken Rückgang, insbesondere in Asien, ausgelöst durch einen Ausverkauf von Technologie- und Halbleiteraktien, wobei der südkoreanische Kospi-Index stark betroffen war. Separat riskiert die Ukraine den Verlust von 680 Millionen Euro an EU-Hilfe, falls sie zwei ausstehende Justizreformen nicht abschließt; diese Mittel sind derzeit ausgesetzt, wie ein anonymer EU-Beamter bestätigte. Der ukrainische Premierminister Denys Shmyhal traf sich zudem mit EU-Kommissarin Marta Kos, um über Energieunterstützung für den kommenden Winter zu sprechen.

Quellen: Forbes Ukraine, Суспільне Новини, Радіо Свобода, Громадське, Українська правда

Wie Medien es bewerteten

    • Радіо Свобода Zustimmend Konzentriert sich auf die unmittelbar bevorstehende Eröffnung der EU-Beitrittsgespräche mit der Ukraine und hebt positive Fortschritte hervor.
    • Українська правда Zustimmend Betonst das Vertrauen der Ukraine, die Rechtsstaatsreformen für die EU-Mitgliedschaft abzuschließen.
    • Суспільне Новини Vorsichtig Berichtet über den möglichen Verlust von 680 Millionen Euro EU-Hilfe für die Ukraine aufgrund unerfüllter Reformen.

Quellen

Frühere Berichterstattung