EU erlässt neue Zölle auf Stahl und Kleinsendungen
Die EU führt neue Handelsmaßnahmen für Stahlimporte und Kleinsendungen ein, die ab dem 1. Juli gelten.
Die Europäische Union wird ab dem 1. Juli neue Handelsmaßnahmen für Stahlimporte und Kleinsendungen umsetzen. Die Zölle auf Stahlimporte verdoppeln sich auf 50%, während die zollfreien Importkontingente für Stahl halbiert werden. Gleichzeitig wird für jedes in die EU eingehende kleine Paket eine neue Abgabe von 3 Euro erhoben. Dieser Schritt folgt auf Bemühungen europäischer Länder, ihre wirtschaftlichen Abwehrkräfte gegen internationale Konkurrenz zu stärken. Infolge der neuen EU-Abgabe wird Frankreich seine eigene Steuer von 2 Euro auf Kleinsendungen aussetzen. Diese Änderungen zielen darauf ab, Wettbewerbsdruck zu bewältigen und eingehende Waren zu regulieren.
Quellen: Le Monde