Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf 920, über 50.000 Vermisste

Die Zahl der Toten nach den Erdbeben in Venezuela steigt auf 920, über 50.000 Menschen werden vermisst. La Guaira am stärksten betroffen.
Die vorläufige Zahl der Toten durch die schweren Erdbeben in Venezuela ist dramatisch auf 920 gestiegen, so der Präsident der Nationalversammlung Jorge Rodriguez. In einer Rede im Staatsfernsehen am Freitag, den 26. Juni, erklärte Rodriguez zudem, dass über 50.000 Menschen als vermisst gemeldet seien. Diese Aktualisierung folgt auf frühere Zahlen, darunter 235 Todesfälle, die Gesundheitsminister Carlos Alvarado am Donnerstag bestätigt hatte. Der Bundesstaat La Guaira nördlich der Hauptstadt Caracas ist weiterhin das am stärksten betroffene Gebiet durch die Beben der Stärke 7,2 und 7,5. Die Such- und Rettungsarbeiten laufen angesichts der weitreichenden Zerstörung weiter, insbesondere in La Guaira, wo der internationale Flughafen Maiquetía-Simón Bolívar geschlossen bleibt. Internationale Hilfe, unter anderem aus den USA, Frankreich und vom Papst, wird weiterhin mobilisiert.
Quelle: Le Monde
Quellen
Frühere Berichterstattung
- 26. Juni 2026, 07:30 UTCErdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf 235, Sucharbeiten laufen weiter
- 26. Juni 2026, 04:00 UTCErdbeben in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf 235 – Internationale Hilfe mobilisiert
- 26. Juni 2026, 03:30 UTCErdbeben in Venezuela: Todeszahl steigt auf 235 während fortlaufender Bergungsarbeiten
- 25. Juni 2026, 20:00 UTCErdbeben in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt, internationale Hilfe mobilisiert
- 25. Juni 2026, 18:00 UTCErdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf 188, über 1.500 Verletzte
- 25. Juni 2026, 11:00 UTCTodeszahl nach Erdbeben in Venezuela steigt auf 164
- 25. Juni 2026, 08:00 UTCVenezuela von schweren Erdbeben getroffen, Todesfälle und erhebliche Schäden
- 25. Juni 2026, 07:00 UTCVenezuela von schwersten Erdbeben seit 126 Jahren erschüttert
- 25. Juni 2026, 01:00 UTCVenezuela von zwei schweren Erdbeben erschüttert, Angst vor erheblichen Schäden