Ehemaliger somalischer Premierminister Khaire behauptet, Regierungstruppen hätten ihn in Mogadischu angegriffen

Hassan Ali Khaire wirft Regierungstruppen Angriff in Mogadischu vor. Vorfall am Tag vor geplanter Oppositionsdemonstration verschärft politische Krise.
Der ehemalige somalische Premierminister Hassan Ali Khaire behauptete, am Mittwoch von Regierungstruppen in Mogadischu angegriffen worden zu sein. In der Hauptstadt seien Schüsse zu hören gewesen. Khaires Behauptung kommt einen Tag vor einer geplanten Oppositionsdemonstration. Der Vorfall ereignet sich inmitten einer sich verschärfenden politischen Krise in Somalia, die sich nach dem Verbleib von Präsident Hassan Sheikh Mohamud im Amt über das Ende seiner Amtszeit hinaus verschärft hatte. Diese Situation wurde durch eine im März verabschiedete Verfassungsreform weiter verkompliziert, die ein neues Wahlsystem einführte. Die Opposition betrachtet diese Entwicklungen als Untergrabung demokratischer Prozesse.
Quellen: Le Monde