EBRD-Chefökonom analysiert europäischen Energieschock und regionales Wachstum

Die Chefökonomin der EBRD, Beata Javorcik, analysiert die wirtschaftlichen Auswirkungen des Energieschocks und das regionale Wachstum.
Beata Javorcik, Chefökonomin bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), hat kürzlich eine Analyse der wirtschaftlichen Lage in der Region vorgelegt. Sie wies darauf hin, dass der Energieschock im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten Europa unverhältnismäßig stärker getroffen habe als die Vereinigten Staaten. Javorcik beobachtete zudem eine demografische Herausforderung in osteuropäischen Ländern und erklärte, sie seien „aged before getting rich“. Die EBRD, 1991 gegründet, um den ehemaligen Sowjetblockländern zu helfen, und heute auch Teile Zentralasiens umfassend, veröffentlichte am 3. Juni ihre neuesten Wirtschaftsprognosen. Diese deuten auf ein erwartetes Wachstum von 3,1 % in der gesamten Region bis 2026 hin.
Quellen: Le Monde